I Rahmenbedingungen

 

1.1 Träger

Unsere Kindertagesstätte Erlebnishaus  „St. Sebastian“ unterliegt dem Träger „Elisabethenverein Pfändhausen 

e. V.“, der dem Dachverband der Caritas angehört. Jährlich findet eine Jahreshauptversammlung statt, zu der alle Mitglieder schriftlich durch eine Bekanntmachung im Amtsblatt geladen werden.

1.1.1 Zusammenarbeit mit dem Träger

Die Zusammenarbeit mit dem Träger vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen. Dazu gehören Regelungen im Bereich der Betriebsführung und Verwaltung, sowie der Austausch von Informationen und Absprachen über pädagogische Ziele und Inhalte. Weiterhin finden regelmäßige Dienstsitzungen mit der Trägerschaft, dem Erzieherteam und dem Elternbeirat statt.

1.2. Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

Unsere päd. Arbeit richtet sich nach dem bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung. Er bietet auch eine Orientierungshilfe, Bezugsrahmen und Verständigungsgrundlage für unsere stetige Konzeptionsentwicklung und Richtschnur für die Selbstevaluation. Im Mittelpunkt stehen die Bildungsbedürfnisse, die Kinder bis zur Einschulung für ihre optimale Entwicklung haben. Unsere Einrichtung ist auch gemeinde- und kirchenbindend. Die Kirche als Träger unseres kath. Kindertagesstätte sieht dadurch die Möglichkeit einer Erziehung für ein christl. Selbst- und Weltverständnis.

1.2.1 Finanzen

Für das Gebäude und den damit verbundenen Ausgaben und Reparaturen ist die Großgemeinde Dittelbrunn zuständig. Der Verein trägt selbst die anfallenden Personalkosten, Fortbildungskosten, diverse Anschaffungen und sonstiges. 

Finanziert werden diese aus den Elternbeiträgen, Spenden, Aktionen des Elternbeirates und den staatlichen Zuschüssen.

Unsere Einrichtung wird nicht gruppenbezogen, sondern kindbezogen, in der Höhe variierend nach der von den Eltern gebuchten Betreuungszeit, gefördert. Dabei sind für die Höhe der Förderung auch Faktoren wie Alter, Behinderung, Migrationshintergrund ausschlaggebend. Kinder unter 3 Jahren, behinderte Kinder sowie Kinder deren Eltern beide nicht deutschsprachiger Herkunft sind, haben einen höheren Gewichtungsfaktor als Regelkinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt.

1.3 Umfeld (Einzugsgebiet, soz. Problemlage)

Durch die Lage der Kindertagesstätte neben der Kirche in einer verkehrsberuhigten Zone bieten sich zahlreiche Erkundungsmöglichkeiten in der Natur und im nahegelegenen Ortskern an. Unsere Einrichtung wird nicht nur von Kindern aus Pfändhausen, sondern auch von Kindern aus den verschiedenen Ortschaften der näheren Umgebung besucht. Der Ausländeranteil ist im Allgemeinen sehr gering. Pfändhausen bietet ein neues Neubaugebiet.

1.4 Gebäude

Die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte befinden sich im Obergeschoss der ehemaligen Grundschule Pfändhausen. Die Einrichtung kann ebenerdig betreten werden, daher auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen zugänglich. Dieser Gebäudetrakt wurde 1991 als Kindergarten umgebaut und 2015 Generalsaniert. Eigentümer des Gebäudes ist die Gemeinde Dittelbrunn. Der Elisabethenverein Pfändhausen e.V. hat das Nutzungsrecht für alle Räume im Obergeschoss.

1.5 Außenanlagen

Die Außenanlagen der Kindertagesstätte besteht teilweise aus Rasen, Betonfläche zum Fahren von verschiedenen Fahrzeugen, Sand – und Hackschnitzelbereichen.

Kleinkindbereich: Spiel – Kletterhaus, Wipptier.

Bereich der Großen: ein Bodentrampolin, ein Matschbecken, eine Rutsche, eine Nestschaukel, ein Kletterturm und ein Gartenhaus zum Aufbewahren von Spielmaterial. Für die Instandhaltung und Pflege ist die Gemeinde Dittelbrunn zuständig.

1.6 Räumlichkeiten

1.6.1 Kindertagesstättenräumlichkeiten

Die Kindertagesstätte umfasst folgende Räumlichkeiten: 1 Regelgruppe mit Nebenraum, der je nach Bedarf auch nur für die jüngeren Kinder genutzt wird (Nutzung auch für Schulkindbetreuung, Kleingruppenangebote, Morgenkreis, Rhythmik ect.).

1 Kleinkindgruppe mit Schlafraum ( seit Sept. 2003 gibt dieser einen direkten Weg von beiden Gruppen zueinander ) und eigenen Toiletten mit WC, Dusche, Waschbecken sowie ein Wickeltisch mit kleiner Badewanne und Treppe. Die Gruppenräume beinhalten jeweils eine zweite Spielebene. 1 Büro,

1 Aufenthaltraum mit Teeküche und 1 Behindertengerechtes WC, welches das Personal benutzt, eine Kindertoilette mit 2 WC, 2 Waschbecken. Ebenfalls gibt es noch 1 Materialraum und eine Putzkammer.

Im Gang befindet sich der Eingangs- und Garderobenbereich (der auch als Spielfläche oder für Feierlichkeiten genutzt wird) mit 1 Kletterwand, Bällebad und Bewegungsbaustelle. 

1.7 Anzahl und Größe der Gruppen

Unsere Einrichtung hat eine Regelgruppe und eine Kleinkindgruppe. Die Regelgruppe wird am Vormittag zur individuelleren und altersgerechteren Förderung räumlich getrennt.

Generell besteht eine Anerkennung für 50 Plätze. 

Wir besitzen eine Altersmischung von 1-6 Jahren, wobei aber auch Schulkinder bis zur zweiten Klasse aufgenommen werden können, sofern ein Bedarf  besteht. 

1.8 Personal / Praktikanten

Das gesamte Team besteht aus 4 Erzieherinnen und 4 Kinderpflegerinnen.

Je nach Bedarf und finanziellen Möglichkeit wird eine Vorpraktikantin als zusätzliche Kraft für beide Gruppen eingesetzt.

Unsere Einrichtung bietet den einzelnen Fachschulen in jedem Jahr die Möglichkeit,

Praktikanten bei uns unterzubringen. Für den gesamten Kindertagesstättenbereich stehen 2 Raumpflegerinnen zur Verfügung. 

II Organisatorische Voraussetzungen

2.1 Öffnungszeiten

Die Kindertagesstätte bietet folgende Öffnungszeiten an: 

 

Montag bis Freitag:

Mo-Do durchgehend  von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Fr:        von 7:00 Uhr bis 15:00Uhr

 

vormittags                      von 07:00 Uhr bis 12:30 Uhr

     

verlängert                       von 07:00 Uhr bis 14:00 Uhr

      

nachmittags                    von 12:30 Uhr bis 17:30 Uhr

             bzw. 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr         

 

2.2 Schließzeiten

Die Kindertagesstätte hat im August in der Regel drei Wochen geschlossen. Des weiteren zwischen Hl. Abend und 3 Könige (je nachdem auf welchen Wochentag die Feiertage fallen). An Rosenmontag und Faschingsdienstag ist ebenfalls geschlossen, sowie ein Brückentag im Juni. Ansonsten ist unser Kindergarten geöffnet.

Für die Ferienzeit ist die Besuchsgebühr voll weiterzuzahlen. 

2.4  Telefonzeiten

Die Telefonnummer der Kindertagesstätte: 09738/ 16 35

Internetadresse: www.kiga-pfaendhausen.de

Um den Tagesablauf nicht zu stören, bitten wir die Eltern zu folgenden Zeiten anzurufen:  

07:00 Uhr – 09:00 Uhr. (Ansonsten bitte auf den Anrufbeantworter sprechen.)

2.5 Aufnahmebedingungen

Aufgenommen werden Kinder ab 1,0 Jahren (evtl. auch jünger, je nach Entwicklungsstand) bis zur Schulpflicht. Die Anmeldung muss spätestens am 15. des vorherigen Monats erfolgen vor dem geplanten Eintritt.

Wir benötigen Einsicht in das U-Heft und in das Impfbuch. Die Anmeldung gilt grundsätzlich für das ganze Kindergartenjahr, von September bis einschließlich August. Bei Bedarf werden auch Schulkinder bis zur 2. Klasse aufgenommen (je nach freien Plätzen, Beschluss der Vorstandschaft).

Außerdem bieten wir die Möglichkeit, dass Kinder unter 3 Jahren jeden Dienstag von 09:00 Uhr – 11:00 Uhr die Kleinkindgruppe mit einem Elternteil besuchen. (Krabbelgruppe - zur leichteren Eingewöhnung). 

2.6 Regelungen im Krankheitsfall

Das Kind ist spätestens am 2. Tag zu entschuldigen.

Kinder/ Personen, die an einer ansteckenden Krankheit leiden, dürfen die Kindertagesstätte während der Dauer der Erkrankung nicht besuchen, betreten oder an Veranstaltungen der Einrichtung teilnehmen (§ 34 Infektionsschutzgesetz (IfSG). 

Die Einrichtung ist von der Erkrankung unverzüglich zu unterrichten. Gleiches gilt, wenn Familienmitglieder an einer ansteckenden/ übertragbaren Krankheit leiden. 

Die Wiederzulassung des Kindes ist entsprechend § 34 IfSG vom ärztlichen Urteil abhängig und bedarf einer schriftlichen ärztlichen Bescheinigung auf Kosten der Erziehungsberechtigten (bei Läusen, Cholera, Diphtherie, Durchfall durch EHEC – Bakterien, virusbedingtes hämorrhagisches Fieber, ansteckender Borkenflechte, Typhus, Pest, Poliomyelitis, Krätze, Sigellose, Lungentuberkulose)

2.7 Kündigung

Während des Kindergartenjahres ist von Seiten der/ des Personenberechtigten nur bei Wegzug eine Kündigung zum Monatsende unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen möglich.

Im Übrigen können beide Vertragspartner nur zum 31. August eines jeden Kalenderjahres (Ende des Kindergartenjahres) mit einer Frist von vier Wochen das Vertragsverhältnis kündigen.

Der Träger ist zur außerordentlichen Kündigung berechtigt bei:

• Rückstand von mehr als zwei Kindergartenbeiträgen,

• unentschuldigtem  Fehlen des Kindes über zwei Wochen hinaus.

Eine Kündigung bedarf stets der Schriftform.

2.8 Kosten

Die Elternbeiträge müssen für das ganze Kindergartenjahr (12 Monate) entrichtet werden, da auch bei Krankheit des Kindes und während der Ferien die Personal – und Sachkosten weiterlaufen. Sollte auf Anordnung des Gesundheitsamtes oder der Trägerschaft eine Schließung der Kindertagesstätte erforderlich sein, so ist der Beitrag für diesen Zeitraum weiterzuentrichten.

Der Kindergartenbeitrag richtet sich nach den Buchungszeiten, es wird eine Mindestbuchungszeit von 4 Stunden vorgegeben:

Regelgruppe ab 3Jahren

                          1. Kind        2. Kind         3. Kind

  -4Stunden95,00€         75,00€            55,00€

4-5Stunden100,00€         80,00€           60,00€

5-6Stunden105,00€         85,00€           65,00€

6-7Stunden110,00€         90,00€           70,00€

7-8Stunden115,00€         95,00€           75,00€

8-9Stunden120,00€       100,00€           80,00€

10Stunden125,00€       105,00€           85,00€

 

Kinderkrippe ab 1Jahr:

    -4 Stunden 105,00€         85,00€           65,00€

4-5Stunden110,00€         90,00€           70,00€

5-6Stunden115,00€         95,00€           75,00€

6-7Stunden120,00€       100,00€           80,00€

7-8Stunden125,00€       105,00€           85,00€

8-9Stunden130,00€       110,00€           90,00€

10Stunden135,00€       115,00€           95,00€

Ermäßigungen

Der Preisnachlass für Mitglieder des Elisabethenvereins auf den Elternbeitrag beträgt 2.- € / Monat. Für das zweite bzw. dritte Kind wird keine Ermäßigung bei der Mitgliedschaft gewährt.

Zusätzliche Kosten

Bei Kindergarteneintritt bzw. zu Beginn des neuen Kindergartenjahres sammeln wir von jedem Kind 25.- € ein, die von uns verwaltet werden (= Taschengeldkonto).

Von diesem Betrag werden Mittagessen und anfallende Kosten z.B. Ostergeld, Teegeld abgezogen.

Für unser warmes Mittagessen ziehen wir jeweils 2,80- €  vom Taschengeldkonto ihres Kindes ab. 

2.9. Versicherungsschutz 

Kinder sind Kraft Gesetzes (§2Abs.1 Nr. 8a) SGB VII) gegen Unfälle abgesichert, die auf dem direkten Weg und vom der Kindertagesstätte, während des Aufenthaltes in der Kindertagesstätte, sowie während Veranstaltungen der Kindertagesstätte, versichert.

Alle Unfälle, die auf dem Weg zur Kindertagesstätte  eintreten und eine ärztliche Behandlung nach sich ziehen, sind der Leitung unverzüglich zu melden, damit eine Schadensregulierung eingeleitet werden kann. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung wird empfohlen. 

2.10 Aufsicht und Haftung 

Die Verantwortung der Kindertagesstätte für das Kind beginnt und endet in den jeweiligen Gruppenräumen der KiTa. Die Kinder sollen von den Eltern persönlichen dem Kindergartenpersonal übergeben werden. Für den Weg zur und von der KiTa sind die Eltern verantwortlich.

Die Erzieherin / der Erzieher ist zu verständigen, wer jeweils zum Abholen des Kindes bestimmt ist. 

Kinder unter 12 Jahren sind nicht berechtigt Kindergartenkinder abzuholen.

Für den Verlust oder die Verwechslung der Garderobe und Ausstattung der Kinder kann von der Einrichtung keine Haftung übernommen werden.                                                                                                                                         

III Unsere Pädagogische Arbeit

3.1 Religionspädagogischer Ansatz

3.1.1 Christlich – Religiöse Erziehung im Kindergarten 

Durch seine katholische Trägerschaft wird unsere Arbeit durch einen religionspädagogischen Aufgabenbereich ergänzt. Wir möchten den Kindern ein christl. Grundverständnis vermitteln, orientieren uns an den Kirchenfesten im Jahreskreislauf und sind dem Dachverband Caritas Würzburg angeschlossen.

Christlich – Religiöse Erziehung heißt für uns, das Kind in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen. Wir möchten den Kindern die Möglichkeit bieten, sich über verschiedene Themen und die damit verbundenen Fragen auseinander zusetzen und geben ihnen Gelegenheit auch unterschiedliche Kenntnisse und Auffassungen mitzuerleben. Ferner wird das Kind auch immer wieder mit christlichen Inhalten konfrontiert, die auch einen Teil unseres Lebens beeinflussen (Kirchenfeste wie St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern, Pfingsten etc.); wir gehen öfters gemeinsam in die Kirche – dies bietet sich an, da sich der Kindergarten direkt neben der Kirche befindet.

Uns ist es wichtig die Kinder ernst zu nehmen, ihre eigene Haltung zu akzeptieren und ihnen nichts aufzuzwängen. 

Wir möchten. . . 

. . . die Kinder sensibel machen für ihre Umwelt und sie dazu anhalten, die Natur als ein

      Geschenk Gottes wertzuschätzen (Schöpfung).

. . . eine christliche Grundhaltung in den Kindern wecken, indem wir gemeinsam Lieder

      singen, beten, kirchliche Feste feiern, Geschichten aus dem Leben Jesu hören usw.

. . . den Kindern verdeutlichen, dass ein positives Miteinander im Alltag wichtig ist und

       so christliche Inhalte erlebbar gemacht werden können.

. . . kindgemäß auf die Kinder eingehen, sie nicht durch angstfixierte Gottesbilder

      erschrecken und unwahre Vorstellungen korrigieren.

. . . familienergänzend arbeiten. Daher ist ein offener Austausch mit den Eltern wichtig, damit es keine Konflikte gibt.

 3.2 Die Bildungs- und Erziehungsziele  

Weiterhin bewegt sich unsere Arbeit zwischen einem gesellschaftspolitischen und gesetzlichen Rahmen (Kinder- und Jugendhilfegesetz), unseren institutionsspezifischen Gegebenheiten und dem bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan. Ganz allgemein wird unsere Arbeit folgendermaßen definiert:

„Die Erziehung im Kindergarten ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie. Sie soll die gesamte Entwicklung des Kindes fördern“.

Unsere wichtigsten Schwerpunkte: 

Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Die Kinder sollen die Grundprinzipien des sozialen Zusammenlebens verstehen und miteinander das Wohlergehen des Einzelnen und der Gesamtgruppe sicherstellen.

(Hilfestellung bei Konfliktsituationen, Stellung des Einzelnen in der Gruppe, den Mut Fehler einzugestehen – Wiedergutmachung, über Gefühle sprechen und nachdenken, Hilfe bei der Bewältigung von Krisen und Trauer)

Sprache

Sprachkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg und wichtig für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.

(gegenseitige Kommunikation, Sprachprogramm “Hören, Lauschen, Lernen“, aktiv Zuhören können, die Fähigkeit zu erwerben Gefühle und Gedanken sprachlich auszudrücken, Freude an Geschichten, Fingerspielen, Reimen, Gedichten)  

Informations- / Kommunikationstechnik / Medien

In der modernen Gesellschaft sind Informations- / Kommunikationstechnik / Medien ein alltäglicher Bestandteil des Lebens.

(verschiedene Medien kennen lernen und einsetzen z.B. Hörspielkassetten, CD - hören, über Fernsehgewohnheiten und Filme sprechen etc.)

Mathematik

Ohne mathematisches Grundverständnis ist ein Zurechtkommen im Alltag nicht möglich.

Unsere Kinder sollen grundlegende mathematische Erfahrungen machen, indem sie regelmäßig mit Zahlen, Zahlwörtern, Messvorgängen, Formen und Räumen konfrontiert werden.

Dafür bieten wir neben den alltagsbezogenen Praxisbeispielen, wie das Zählen der Kinder im Morgenkreis, Auffädeln von Perlen nach Vorgabe, Abwiegen von Zutaten beim Kochen / Backen etc. zusätzlich am Vormittag den Mathekasten „Mengen, Zahlen, Zählen“ an.

Hier sind unsere Zielschwerpunkte:

• Überblick über den Zahlenraum von 1 – 10

• Behutsame Einführung in mathematische Fachbegriffe und Symbole

• einfache Rechenbeispiele etc.

 Naturwissenschaft und Technik

Kinder sind von Natur aus bestrebt herauszufinden und nachzuforschen “Warum das so ist?“ oder festzustellen “Wie etwas funktioniert“. Ihr Forschungsinteresse gilt den Naturelementen, aber auch den Funktions- und Gebrauchsmöglichkeiten technischer Geräte.

(Kennenlernen, Experimentieren und aktives Erleben der verschiedenen Elemente, Jahreszeiten, Wetter, Elektrizität, Entstehung von Licht und Farbe....) 

Umwelt

Die Kinder sollen an einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt herangeführt werden und diese mit allen Sinnen erleben und erfahren.

(Spaziergänge, Umwelt- und Naturvorgänge beobachten, verschiedene Naturmaterialien kennen lernen und mit diesen kreativ gestalten, unterschiedliche Abfallstoffe unterscheiden, kennen lernen und trennen, Umweltprobleme erkennen, Natur sinnvoll nutzen, Lebenswelt von Pflanzen und Tieren kennen lernen und schützen....).

Es finden regelmäßig Waldtage statt. 

Ästhetik, Kunst und Kultur

Uns ist es wichtig im Bereich der ästhetischen Bildung vor allem die sinnliche Wahrnehmung und Kreativität zu fördern. In unserem Elementarbereich nimmt dies eine 

zentrale Stellung ein. Des Weiteren versuchen wir uns mit zeitgenössischer und historischer, sowie mit Kunst aus anderen Kulturkreisen auseinander zusetzen. Es ist wichtig, das kreative Potential eines Kindes durch entsprechendes Material anzuregen.  

(Kunstprojekte, Papierschöpfen, Kreativangebote mit verschiedenen Papierarten und Materialien, Arbeiten an der Werkbank, Experimentieren mit Farbe …)

Musik

Musik ist ein ideales Medium für Kinder. Sie bietet die Möglichkeit sich mitzuteilen, Gefühle und Gedanken zu äußern, aber auch emotionale Belastungen abzureagieren. Gemeinsames Singen und Musizieren regt die Phantasie an, stärkt das soziale Miteinander und entwickelt Freude und Spaß.

Neben den musikalischen Elementen im Kindergartenalltag z.B. Begrüßungslieder im Morgenkreis, Erlernen und Singen von Liedern, Fingerspielen, Spielliedern, Klang- und Rhythmusgeschichten, haben die Kinder am Montag zusätzlich die Möglichkeit an der musikalischen Früherziehung teilzunehmen.

 Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Ausreichende Bewegung ist für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Entwicklung  des Kindes unerlässlich. Es werden Wahrnehmungsfähigkeiten sowie Gleichgewichtssinn gestärkt und gefördert. Daher haben wir uns folgende Zielschwerpunkte in der Arbeit mit unseren Kindern gesetzt:

• die Kinder können durch ein offenes Bewegungsangebot frei nach ihren eigenen Bedürfnissen verschiedene Elemente und Geräte benutzen 

(Eingangsbereich – Fahrzeuge, Kreisel, Bauelemente …)

• tägliches Rausgehen (Klettermöglichkeiten, Fahrzeuge im Hof)

• regelmäßige Spaziergänge durchführen

• festgelegte Bewegungsstunden (seit April 2006 in Kooperation mit der Bay. Sportjugend am Freitagnachmittag) Hierfür nutzen wir beispielsweise die ehemalige Schulturnhalle im unteren Bereich des Gebäudes.

• spezifische Bewegungsangebote (regelmäßige Tanzprojekte, die von den Kindern zu verschiedenen Anlässen auch aufgeführt werden)

 Gesundheit

Gesundheitsförderung bedeutet für uns, den Kindern ein positives Selbstbild des eigenen Körpers zu vermitteln. Sie sollen Wissen über gesunde Ernährung erhalten und gleichzeitig zeigen wir Folgen bei ungesunder Ernährung auf. Sie können eigene Speisen und Gerichte zubereiten und über die Produktion von Nahrungsmitteln Grundlegendes erfahren.

Ebenfalls wichtige Ziele sind die Kenntnis über Körperpflege und Hygiene

(Händewaschen nach dem Toilettengang). Darüber hinaus lernen die Kinder ihren eigenen Körper und dessen Funktionen kennen. Sie erwerben ein Grundwissen über Sexualität und sollen darüber sprechen können. Dies ist wichtig, um angenehme und unangenehme Gefühle unterscheiden zu können. Die Verkehrserziehung und richtiges verhalten bei Unfällen und Feuer gehören ebenfalls zu diesem Bereich.

Wir nehmen am Schulobstprogramm teil und bekommen so einmal in der Woche frisches Obst und Gemüse. Weiterhin erhalten wir für unsere KiTa wöchentlich Frischmilch.

 

3.3 Unser pädagogischer Ansatz

 

Wichtig für unsere pädagogische Arbeit ist es, die Lebensbedingungen und das Umfeld der Kinder vor Ort wahrzunehmen (diese können sich aber auch im Laufe der Zeit verändern).

Da diese Gegebenheiten bei den Kindern sehr unterschiedlich sind, möchten wir die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen bei der Gestaltung unserer Arbeit miteinbeziehen (z.B. ein Kind mit mehr Geschwistern kann oft mehr Rücksicht nehmen und teilen, als ein Einzelkind es gewohnt ist).

Ein weiterer wichtiger Punkt unserer Arbeit ist die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes.

Jedes Kind ist dank seines Körperbaues, seiner Anlagen, Charakterzüge und seiner Intelligenz einzigartig.

Es ist wichtig, diese Einheit von Körper, Geist- und Seele ganzheitlich zu sehen und ernst zu 

nehmen. Die kindliche Wahrnehmung der Umwelt geschieht ebenfalls ganzheitlich durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Fühlen und Bewegung. Dadurch ist es uns wichtig, dem einzelnen Kind Raum und Zeit zur Entfaltung seiner Bedürfnisse zu geben. Wir achten darauf, dass das Kind Schutz und Halt hat, um durch uns Sicherheit zu erfahren. Auch geben wir Hilfestellung, falls das Kind es wünscht und erarbeiten gemeinsam mit allen Regeln, die ein reibungsloses Miteinander ermöglichen können. Zur Entwicklung des Kindes gehört auch seine Selbständigkeit. Das Kind soll seine eigenen Bedürfnisse erkennen und diese eigenständig im Verantwortungsbewusstsein mit sich und seiner Umwelt vollziehen können. Durch die Einbindung in einer Gruppe lernt das einzelne Kind Kontakte zu schließen, Freunde zu finden und durch ein gegenseitiges Geben und Nehmen Gemeinschaft zu erleben. Es muss sich mit anderen abstimmen und bei Konflikten nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Auch versuchen wir lebensbezogen zu arbeiten, d.h. den Lebensrhythmus des Kindes zu berücksichtigen. Dazu gehören das soziale und gesellschaftliche Umfeld des Kindes und Ereignisse innerhalb und außerhalb der Familie (z.B. Geburt eines Geschwisterchens, Todesfall etc.)

 

Was du mir sagst,

vergesse ich.

Wenn du es mir zeigst,

so kann ich es mir merken.

Lässt du mich mitmachen, dann behalte ich es für immer.

(Chinesische Weisheit)

 

Wir möchten Raum bieten, alltägliche Abläufe zu erleben und durch eigenes Handeln zu begreifen.

 

„Hilf mir es selbst zu tun!“

(Maria Montessori)

 SO IST DIE BESTE UND KINDGERECHTESTE LERNFORM DAS SPIEL!

3.4 Einbindung der Kinder unter 3 Jahren 

Da ein größerer Betreuungsbedarf für Kinder unter 3 Jahren besteht, haben wir eine Kleinkindgruppe in unserer Einrichtung eingerichtet (Konzeption im Anhang).

Bevor die Kinder 3 Jahre alt werden und in die Regelgruppe übertreten findet ein entsprechender Übergang statt. Regelmäßig besuchen diese Kinder die Regelgruppe und nehmen an verschiedenen Angeboten teil. Dies dient zur besseren Eingewöhnung der Kinder. Sie lernen die verschiedenen Räumlichkeiten, das Betreuungspersonal und die Kinder in der Gruppe kennen. Größere Kinder übernehmen für die kleineren die Funktion als ‚‚Kümmerkind’’. Sie betreuen dieses Kind dann weiter, wenn es die Regelgruppe übertritt. 

3.5 Der Stellenwert des Spieles 

Das Spiel ist die kindtypischste Form, in der das Kind von sich aus, aufgrund seiner Neugierde und seines Bewegungsdrangs tätig wird. Dadurch lernt das Kind seine Umwelt und sein Umfeld kennen und setzt sich auch mit diesen beiden Komponenten auseinander.  

Wiederum stellt das Spiel ein Grundbedürfnis des Kindes dar. Das Spiel macht dem Kind Spaß. Das Kind ergreift von sich aus die Initiative und setzt sich mit Gegebenheiten wie Spielpartner und Spielmaterial auseinander. Somit sammelt das Kind wichtige Lebenserfahrungen und kann außerdem im Spiel eigene Erlebnisse und Konfliktsituationen aufarbeiten (z.B. Streitigkeiten mit Geschwistern).

Weiterhin lernt das Kind beim Spielen soziale Umgangsformen für das tägliche Leben. Das Kind muss im Spiel mit anderen Kindern kooperieren, gegenseitige Absprachen treffen, sein Handeln selbst bestimmen und sich selbst behaupten. Einerseits übernimmt das Kind manchmal die Führerrolle. Andererseits muss es auch lernen zurückzustecken und andere Spielideen oder Meinungen zuzulassen (Ziel: Einordnung und Eingliederung in eine Gruppe).

In der Auseinandersetzung mit dem Spielmaterial lernt das Kind deren Verschiedenartigkeit, Beschaffenheit und Verwendungszweck kennen. 

3.5.1 Bedeutung des Freispiels

„ Unter Freispiel versteht man ein komplexes Geschehen während einer bestimmten Zeitdauer, das sich jedes Mal neu aus dem spontanem Tätigwerden der Kinder und der zurückhaltenden Aktivitäten der Erzieherin / des Erziehers entwickelt“.

(Definition nach Gerda Lorenz) 

Was ist nun Freispiel?

In der Freispielzeit wählt das Kind seinen Spielort, Spielpartner, Spielart, Spielzeitpunkt und -dauer sowie das Spielmaterial selbst aus. Dabei wird das Kind von sich aus selbst tätig. 

Ziele der Freispielzeit:

Das Freispiel fördert beim Kind das Selbstbestimmungsrecht und die Selbständigkeit. Beim Kind entsteht die Möglichkeit zur freien Entfaltung. Das Selbstwertgefühl des Kindes kann sich positiv entwickeln. 

3.5.1.1 Aufgaben der Erzieherin/ des Erziehers im Freispiel

Die wichtigste Aufgabe der Erzieherin / des Erziehers im Freispiel ist das Beobachten der Kinder, deren Spielverhalten und der Spielinhalte. Dies ermöglicht ihr / ihm bei Schwächen und Problemen des einzelnen Kindes gezielt zu handeln bzw. tätig zu werden. Bei Problemen kann die Erzieherin / der Erzieher aufgrund des Beobachtens Konfliktsituationen besser deuten, um mit den Kindern gemeinsam Lösungsvorschläge zu suchen. Die Kinder sollen lernen, Konflikte selbst zu lösen. Außerdem ermöglicht die Beobachtung der Kinder das Erkennen von Gruppenstrukturen (z.B. Wer spielt mit wem?/ Außenseiter, Spielführer, Mitläufer beim Rollenspiel).

Die Erzieherin / der Erzieher fungiert als Spielpartner, wenn dies von den Kindern gewünscht wird. Auch liefert sie / er Hilfestellung in der Aus- bzw.  Weiterführung von Spielideen, wenn die Kinder danach fragen.

Da das Freispiel eine große Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes hat, nimmt die Freispielzeit (im Innen- und Außenbereich des Kindergartens) den größten Teil im Tagesablauf ein und steht am Anfang des Tages. 

3.6 Projektarbeit in unserem Kindergarten 

Eine besondere Methode unserer Arbeit ist die Durchführung eines Projektes. Hier greifen wir die Ideen und Interessen der Kinder auf und verwirklichen diese gemeinsam mit den Kindern. „Der Weg ist das Ziel!“ Dieser Satz beschreibt in Kürze die Projektarbeit. 

Was ist Projektarbeit?

Eine Gruppe von Kindern (zusammen mit einer Betreuungsperson) befasst sich über längere Zeit mit einem bestimmten Thema. Dieses wird von den Kindern erarbeitet. Die Ideen und Einfälle der Kinder dazu werden gesammelt, zusammengetragen und ausgewertet. Planung, Verlauf, Dauer und das Ziel des Projektes entscheiden die Kinder selbst. Eigenaktives und kooperatives Handeln wird zum Prinzip des Lernens. Da das Erleben und Handeln in realen Situationen geschehen soll, ist es sinnvoll Lernerfahrungen direkt vor Ort zu sammeln. Daher beziehen wir, je nach Projektthema, das Umfeld in die Projektarbeit (z.B. durch Exkursionen) mit ein. 

3.6.1 Aufgaben der Erzieherin/ des Erziehers bei der Projektarbeit

Die Aufgabe der Erzieherin/ des Erziehers ist es, das Projekt zu begleiten, Ideen und Einfälle der Kinder aufzugreifen und weiterzuführen. Weiter gehören dazu das Erstellen eines Projektplanes mit den Kindern und den Kindern Hilfestellung in der gemeinsamen Entscheidungsfindung zu geben. Einzelne Vorhaben werden von der Erzieherin/ des Erziehers koordiniert und organisiert. Wenn es erforderlich ist, nimmt die Erzieherin/ des Erziehers mit anderen Institutionen Kontakt auf. Von der Erzieherin/ dem Erzieher fordern diese oft kurzfristig zu treffenden Vorbereitungen ein hohes Maß an Spontanität und Flexibilität. Sie/ er ist nicht mehr die/ der Agierende bei der Durchführung der Angebote, sondern sie/ er wird selbst zum „Lernenden“. 

Bedeutung für das Kind

Projektarbeit bedeutet für das Kind eine aktive Mitarbeit und daher eine Herausforderung an sich selbst. Diese weckt das Interesse am eigenständigen Tun und motiviert dazu, über einen längeren Zeitraum an einer Sache zu bleiben. Das Kind steht im Mittelpunkt des Geschehens und lernt gemeinsam mit dem Erwachsenen. In der Auseinandersetzung mit den anderen Kindern kann es Grundlagen am sozialverantwortlichen und selbständigen Handeln erwerben, womit demokratisches Verhalten ausgebildet wird. Das Kind setzt sich mit der realen Welt um sich herum auseinander. Da bei der Projektarbeit Denkvermögen und Reflexionsfähigkeit, sowie Erfahrungen mit allen Sinnen ermöglicht bzw. trainiert werden, eignet sich die Durchführung eines Projektes am Besten für 5-6 jährige Kinder und fördert hierbei wichtige Fähigkeiten für die Schule. 

Anforderung:

Die Entstehung eines Projektes stellt an das Personal und den Räumlichkeiten hohe Anforderungen. So benötigt die Projektgruppe einen separaten Projektraum und eine eigene Bezugsperson. Projekte fließen in unsere Arbeit immer ein und werden von den Kindern als Höhepunkte gesehen. Sie ergänzen die pädagogische Arbeit. Ansonsten streben wir projektartiges Arbeiten verstärkt an.   

3.7 Planung 

Unsere Erziehungsarbeit bedarf einer durchdachten Planung, um unseren Erziehungszielen gerecht zu werden. Diese Planung versteht sich nicht als Lehrplan, sondern richtet sich aus an den Bedürfnissen, Wünschen, Interessen und an das Lebensumfeld der Kinder. Auch die Werte, die wir vermitteln wollen, beziehen wir in die Planung mit ein. Bei der Planung sind uns einerseits Inhalte für das soziale Miteinander, andererseits Inhalte, die zum bildungsmäßigen Weiterentwickeln der Kinder beitragen wichtig. Dabei beziehen wir die Ideen und Wünsche der Kinder mit ein (Bsp: Kinderkonferenz: gemeinsame Überlegung welches Thema wir in der nächsten Zeit besprechen möchten). Unsere Planung richtet sich zum Teil nach religiösen Festen, da wir ein kath. Kindergarten sind (z.B. Martinszug mit Gottesdienst, nur die Gestaltung des Gottesdienstes weicht ab) aber auch nach äußeren Gegebenheiten. 

Die Rahmenpläne werden u.a. in der Teamsitzung erstellt. Vorschläge und Ideen werden als Stoffsammlung aufgelistet und in Bildungsbereiche unterteilt. Jede Erzieherin /Erzieher nimmt sich Inhalte, die sie/ er speziell mit ihrer/ seiner Gruppe verwirklichen möchte, heraus. Es ist möglich, dass ein Thema in den beiden Gruppen unterschiedlich behandelt wird, da die Ideen und Anregungen der Kinder berücksichtigt und aufgegriffen werden. Dies beeinflusst die Planung des Themas in den einzelnen Gruppen unterschiedlich.  

Die Planung für die einzelne Gruppe lässt auch aktuelle bzw. unvorhergesehene Dinge zu (z.B. bei Regenwetter: Spaziergang durch die Pfützen, bei Schnee: Schneemann-Bau-Aktion). 

Die Planung für das Kindergartenjahr sollte nicht für jedes Jahr gleich sein (z.B. nicht jedes Jahr Muttertagsfeier, Opa/Oma – Nachmittag etc.), sondern wir lassen immer Raum für Neues.  

Unsere Rahmenpläne hängen an den beiden Gruppenpinnwänden aus. Ferner informieren wir die Eltern in unserer Kindergartenpost über unser Vorhaben mit den Kindern in der nächsten Zeit. 

Zur Planung gehört auch eine Reflexion im Bezug auf gewählte Themen, Verhalten der Kinder und das eigene Erzieherverhalten. Dieses zurückschauende Überdenken gibt Aufschluss darüber, 

ob die Themenwahl den Bedürfnissen der Kinder entsprochen hat, ob das Erzieherverhalten angemessen war, wie die Reaktion der Kinder auf das Thema war. Erst dadurch ist eine sinnvolle Neuplanung möglich. Diese wird im gegenseitigen Austausch im Team erstellt. 

3.8 Elternarbeit 

Da unser Kindergarten als familienergänzende Institution fungiert, ist für uns die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig und gehört zu unserer pädagogischen Arbeit dazu.

Unsere Elternarbeit hat viele Gesichter:

Wir bieten Elternabende zu verschiedenen Themen an (z.B. Phantasiereisen- Was ist das? / Der Tagesablauf im Kindergarten/ Sprachschwierigkeiten, etc.) Oft laden wir auch Referenten zu bestimmten Fachthemen ein. Für die Eltern, deren Kinder neu zu uns kommen, findet ein Elternabend/ Infonachmittag statt, der grundlegende Fragen zum Kindergarten klärt und allgemeine Informationen zur Kindergartenarbeit/- und alltag gibt.

Einen lockeren Austausch der Eltern untereinander bieten unsere Elternstammtische.

Weiterhin bieten wir neben den “Tür- und Angelgesprächen“ während der Bring- und Abholzeit Einzelgespräche zwischen Eltern und Erzieherin/Erzieher nach vorheriger Anmeldung an.

Einmal im Jahr findet eine Elternsprechwoche statt. Hierbei nehmen wir uns für die Eltern eines Kindes ungefähr eine halbe Stunde Zeit. Wir sprechen über das Verhalten des Kindes in der Gruppe, dessen Entwicklungsstandes, erörtern Stärken und Schwächen des Kindes und weisen, wenn nötig, die Eltern auf geeignete Förderstellen zur Unterstützung unserer Arbeit und zur Behebung der Defizite hin.

Der Elternbeirat als beratendes Gremium trägt einen großen Teil zu unserer Arbeit im Kindergarten bei, z.B. bei Aktionen, Festveranstaltungen, Basar u.a. Veranstaltungen rund um den Kindergarten.

Die Elternbeiratssitzungen ermöglichen den Austausch zwischen Kindergartenteam und Eltern.

Wichtige Informationen zu Aktivitäten im Kindergarten, Rahmenpläne, etc. liefern unsere Kindergartenpost, die Elterninfowand im Eingangsbereich sowie die beiden Pinnwände an der jeweiligen Gruppentür, das Elternpostfach und der Schaukasten für unsere Eltern in Holzhausen. 

Es gibt auch zwei „Kummerkästen“. In diese können Wünsche und Anregungen an die Vorstandschaft bzw. dem Elternbeirat gegeben werden. Der Kasten vom Elisabethenverein befindet sich vor der Eingangstür links an der Hauswand. Der Kasten für den Elternbeirat befindet sich rechts neben der Bürotür.

Die   Eltern erhalten auch mehrmals im Jahr kostenlos die Fachzeitschrift „Kinder, Kinder“.

Wir bieten außerdem für Eltern und Kinder gemeinsame Aktionen, wie Ausflüge oder Feste an. 

3.9 Unser Tagesablauf 

Der Morgen beginnt zuerst mit einer Freispielphase, auch durch die unterschiedlichen Ankunftszeiten der Kinder bedingt. In dieser Zeit finden manchmal spezielle Angebote statt, an denen die Kinder nach Wunsch teilnehmen können. Wir suchen uns in dieser Zeit auch Kinder mit feinmotorischen oder sprachlichen Auffälligkeiten, um mit Hilfe von gezieltem Spielmaterial fördernd zu wirken.

Projekte finden ebenfalls statt. Wenn die Kinder Hunger haben, können sie je nach vorhandenem Platz ihre mitgebrachte Brotzeit verzehren und werden auch von uns daran erinnert.

Ein weiterer Abschnitt ist die gemeinsame Aufräumphase. Die Kinder können so ihr Verantwortungsbewusstsein für Raum und Material entwickeln.

Die Freispielzeit nimmt in der Regel mindestens die Hälfte des Vormittages ein, kann sich aber auch je nach Bedarf weiter ausdehnen.

Um 9:00 Uhr trifft sich die ganze Gruppe zum Morgenkreis um mit einem Lied und einem Gebet den Tag zu beginnen. Der Tagesablauf wird besprochen und einzelne Lerninhalte finden hier schon statt.

Nach der Aufräumphase findet eine weitere Zusammenkunft statt, wo aktuelle Dinge besprochen werden (z.B. Probleme in der Gruppe) oder verschiedene Themen anhand von Liedern, Geschichten, Bildbetrachtungen etc. den Kindern nahe gebracht und vertieft werden.

Wichtig ist es uns auch, die Kinder in alltägliche Abläufe miteinzubeziehen. Sie sollen zusammenhängende Handlungsabläufe durchschauen und erleben (Äpfel pflücken- waschen- Apfelbrei kochen – gemeinsames Essen, spülen, abtrocknen und aufräumen). 

Während der Freispielphase kann auch der Eingangsbereich mitgenutzt werden. Dort gibt es ein Bällebad und große Bauelemente für Rollenspiele um den Bewegungsdrang gerecht zu werden.

Da diese Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder im Haus aber nur begrenzt sind, ist es uns wichtig zu jeder Jahreszeit und bei fast jeder Witterung an die „Frische Luft“ zu gehen (Die Kinder können Gummistiefel mit in den Kindergarten bringen und diese dann bei uns lassen). Wir gehen täglich ca. 1 Stunde ins Freie.

Danach essen sie eine zweite, von zuhause mitgebrachte Brotzeit oder ein warmes Essen. Anschließend putzen die Kinder ihre Zähne.

Der Nachmittag enthält für die Regelgruppenkinder einige Elemente des Vormittags. 

Jedoch hat es durch seine oftmals veränderte Besucherzahl eine gesonderte Prägung und lässt somit weitere Gestaltungsmöglichkeiten zu (z.B. intensive Förderung einzelner Kinder mit verschiedenen Auffälligkeiten).

Außerdem bieten wir an den Nachmittagen vielfältige Zusatzangebote an. (siehe 3.9.3)

3.9.1 Turnen

Auf Initiative von Eltern ist unser Kindergarten seit 01. März 2006 eine Kooperation mit der Bay. Sportjugend eingegangen. Dadurch sind wir in der Lage, die sportiven Aktivitäten mit unseren Kindern zu intensivieren.

Wir turnen jeden Mittwochvormittag und weiterhin gibt es die Möglichkeit am Freitagnachmittag an einem gesonderten Turnangebot teilzunehmen (Betreuungsperson aus dem Sportverein). Die Kinder werden alterbedingt in Gruppen aufgeteilt.

Bei allen Bewegungsangeboten stehen die Eigeninitiative der Kinder und das weitgehend freie und kreative Erproben neuer Bewegungsmöglichkeiten im Vordergrund.

Die Übungen bauen auf der natürlichen Bewegungsfreude der Kinder auf und finden in spielerischer Form statt.  

3.9.2 Mittagessen

Es besteht die Möglichkeit ein warmes Essen für 2,80 € vorzubestellen. Das Essen wird von einer Gaststätte aus dem Nachbarort bezogen und auch gebracht.

Es gibt einen vierwöchigen Essensplan der für die Eltern aushängt. 

3.9.3 Zusatzangebote

Mi.- Nachmittag: Musikalische Früherziehung (in Zusammenarbeit mit dem

Musikschule Hambach)

Di. -  Nachmittag:    Rhythmus Nachmittag

Do.-  Nachmittag: Englisch für Vorschulkinder 

Abenteuerkinderwelt für Kinder bis 4 Jahren 

 Für alle Vorschulkinder finden über 20 Wochen täglich das Sprachprogramm und einmal wöchentlich ein gezieltes Angebot zur Schulvorbereitung statt.

 Für alle mittleren Kinder (Schlaufüchse) findet seit kurzem ein zusätzliches wöchentliches Angebot statt. 

3.10 Gestaltung der Spielbereiche im Kindergartengebäude 

3.10.1 Innen- Spielbereich

Die Räume im Kindergarten bieten den Kindern eine große Vielfalt an Spielmöglichkeiten.

Der beiden Gruppenräume bieten Platz für verschiedene Spiel- und Funktionsbereiche wie: Mal- und Gestaltungsbereich, Konstruktionsbereich (verschiedene Bausteine und Konstruktionsmaterialien, Knete, Werkbank), Rollenspielbereich (Puppen- und Verkleidungsecke), Bewegungsbereich (Hängematte, Strickleiter, Kletterseil, Hängestuhl, Trampolin, Matten), ruhiger Bereich (Kuschelecke mit Möglichkeit zur Bilderbuchbetrachtung).

Außerdem befindet sich in jedem Gruppenraum eine 2. Ebene, die über eine Holztreppe zu erreichen ist. Dieses Raumteilverfahren kann den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Jedoch werden die einzelnen Spiel- und Funktionsbereiche je nach Bedarf, Wunsch oder Ideen der Kinder zusammen mit den Kindern umgestaltet 

(z.B. aus der Malecke entsteht ein Sinnesraum, die Puppenecke wird zur Eisdiele, der Intensivraum wird zur Tobecke, etc.). Grundlegende Veränderungen werden langsam mit den Kindern durchgeführt.   

Die Kinderküche bietet sich bei hauswirtschaftlichen Beschäftigungen an. Der Gang und 

der Garderobenbereich geben den Kindern aus den beiden Gruppen Möglichkeit für das Rollenspiel. Materialien wie Bauelemente, Kreisel, Hüpfpferde, Matten, Rollbrett, Petziball stehen den Kindern hierbei zur Verfügung. Im Büro können die Kinder am Motorikwürfel spielen 

3.10.2 Spielmaterialien

Die materielle Ausstattung soll zur Beschäftigung und zur Wahrnehmung in den verschiedenen Bereichen anregen. Wir achten auf die Vielseitigkeit des Materials hinsichtlich seiner Beschaffenheit und Funktion. Jedoch wollen wir die Kinder nicht mit zuviel Spielmaterialien überhäufen. Wir tauschen auch Spielmaterialien in den beiden Gruppen aus oder lagern „uninteressant“ gewordenes Spielmaterial für einige Zeit in den Abstellraum. Das Material im Raum ist für die Kinder überschaubar und zugänglich untergebracht. Aufgrund des von uns ausgewählten Spielmaterials, bieten wir den Kindern eine Umgebung, die viele Spielreize ermöglicht. 

Außen-Spielbereich (siehe Außenanlagen S.2)

Das Außengelände bietet verschiedene Spiel- und Funktionsbereiche für Aktions- und Abenteuerspiele, Rollen- und Bewegungsspiele, zum Experimentieren, für Erkundungen sowie Angebote zum Bauen und Graben. Den Kindern stehen Spielgeräte wie: Bodentrampolin, Rutsche, Spielhaus, Matschbecken, verschiedene Sandkästen, eine Wippe, Hecken und Büsche, ein Tippi, ein großes Rasenstück, verschiedene Sandspielsachen und Fahrzeuge zur Verfügung. Die Kinder beschäftigen sich hier auf unterschiedlichste Weise. Im Sommer stehen den Kindern Planschbecken und ein Wasserspritzschlauch zur Verfügung. Außerdem ist das Matschbecken voll im Einsatz.  

IV. Unser Team

 „NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK“ 

Dieses Schlagwort ist der Aufhänger für unser Team, denn ohne Teamarbeit geht es nicht! Ein qualifiziertes, pädagogisches Arbeiten ist abhängig vom Verhalten der Teammitglieder untereinander. Nur wenn sich das Team einig ist, weitet sich das Miteinander positiv auf die Arbeit mit den Kindern und deren Eltern aus.  

Die Ziele und Werte unserer Arbeit werden gemeinsam nach Außen vertreten und sollten stimmig sein.

Wichtig für unser Team ist es, die Schwächen des Einzelnen anzuerkennen und ihm ggf. nach Möglichkeit Hilfestellung zu geben. Aber auch Stärken der einzelnen Teammitglieder wollen wir innerhalb unserer Arbeit positiv verwerten (z.B. auch Eltern an eine Kollegin/ Kollegen weiter verweisen, wenn sie/er sich mit einem Fachgebiet besser auskennt). 

Das Wichtigste für unsere Teamarbeit ist Offenheit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit, gegenseitige Akzeptanz und auch offen sein für Neuerungen rund um die Kindergartenarbeit (Neue Kiga- Konzepte, pädagogische Ansätze, etc.) 

4.1 Formen der Teamarbeit

Gruppenübergreifende Angebote (z.B. bei Projekte), Austausch und Reflexion der pädagogischen Arbeit, Organisation und Planung von Aktivitäten wie Feste, Ausflüge, Elternabende, Rahmenpläne, etc. Einige dieser Aufgaben werden in der wöchentlichen Teamsitzung angegangen. Trotz der Teamentscheidungen ist es wichtig, dass jede Erzieherin/ jeder Erzieher Freiräume hat, ihre /seine Arbeit in Eigenverantwortlichkeit und Individualität zu gestalten. 

4.2 Persönlichkeit und Aufgaben der Erzieherin/ des Erziehers

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, uns den Kindern als Bezugsperson anzubieten. Wir möchten in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus, gemeinsam die Kinder als Partner sehen, und sie für die Dauer ihres Aufenthaltes im Kindergarten erziehen und begleiten.

Da wir für die Kinder eine Vorbildfunktion haben, spielt die Persönlichkeit der Erzieherin/ des Erziehers eine große Rolle (Vermittlung von positiven Werten)

Weiterhin fallen noch Aufgaben an, die weitgehendst in der Hand der Erzieherin/des Erziehers liegen, die/ der auch die Leitungsstelle einnimmt. 

- Dienstsitzungen mit dem Träger

- Leiter/-innenarbeitskreis mit der Fachberatung

- Verwaltungsaufgaben (Kasse, Dienstpläne, Statistik, Überstundenauflistung etc.)

- Hospitation

- Elternbeiratssitzungen

- Vorgespräche bei Personaleinstellungen 

- Leitung des Teams u.v.m. 

 V.Vernetzung mit anderen Institutionen und Öffnung nach Außen

5.1 Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen

Um eine qualifizierte Kindergartenarbeit leisten zu können, ist es wichtig in Kontakt mit anderen Institutionen zu sein und sich regelmäßig auszutauschen. Teilweise geschieht dies durch jährliche Zusammenkünfte, Fortbildungen, Elternabende, Exkursionen zu den einzelnen Einrichtungen, Hospitation, gemeinsame Gespräche (teilweise mit betroffenen Eltern) und Telefonate.

Es ist uns ein großes Anliegen, Eltern bei Verhaltensauffälligkeiten, Sprachauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen ihres Kindes, an die entsprechenden Fachkräfte weiter zu leiten, um in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus zum Wohle des Kindes zu agieren. 

Wir arbeiten mit folgenden Institutionen zusammen oder stehen in regelmäßigem Kontakt:

 - Frühförderstelle der Lebenshilfe

- Diagnose- / Förderklassen der Heideschule/ Karl-Sonnenschein-Schule

- Beratungsstelle für Eltern und Jugend

- Jugendamt

- Sprachheilschule

- Diverse Logopäden

- Diverse Ergotherapeuten

- Grundschule Hambach

- Grundschule Dittelbrunn

- Gesundheitsamt 

5.2 Der Übergang des Kindes in die Grundschule 

Die Kooperation von Eltern, Kindertageseinrichtung und Grundschule als Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind

Aufgabe der Kindertageseinrichtung ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf die Schule vorzubereiten. Diese Aufgabe beginnt am Tag der Aufnahme; in den ersten Jahren steht sie jedoch nicht im Vordergrund. Eine intensivere Schulvorbereitung mit allen angehenden Schulkindern erfolgt regelmäßig im letzten Jahr – auch im Rahmen gemeinsamer Angebote mit der Schule. An einem “Vorkurs Deutsch lernen vor Schulbeginn“ nehmen jene Kinder teil, deren Eltern beide nichtdeutscher Herkunft sind und die einer Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse bedürfen. Die Kursteilnahme verbessert die Startchancen der Kinder in der Schule. Der Vorkurs, dem eine Erhebung des Sprachstandes des Kindes im vorletzten Kindergartenjahr (Februar/März) vorausgeht, findet während des gesamten letzten Kindergartenjahres statt. Er beträgt 160 Stunden, die Kindergarten und Grundschule je zur Hälfteerbringen. Im letzen Jahr setzt zugleich die Begleitung des Kindes, aber auch der Eltern beim Übergang in die Schule ein, die bis zum Ende des 1. Schuljahres fortgeführt wird. 

Für eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kindertageseinrichtung und Grundschule erforderlich. Die Kooperation von Kindertageseinrichtungen und Grundschule besteht im wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt treten. Die Kindertageseinrichtung arbeitet insbesondere mit jener(n) Grundschule(n) zusammen, die sich in der näheren Umgebung befindet(n). Nicht auszuschließen ist, dass einzelne Kinder später in eine andere Schule kommen. Typische Besuchssituationen sind: 

• Lehrkräfte der Grundschule besuchen die Kindertageseinrichtung, um die Partnersituation Kindertageseinrichtung näher kenne zu lernen oder in Abstimmung mit der Kindertageseinrichtung den einzuschulenden Kindern Bildungsangebote zu machen oder einen Vorkurs durchzuführen. Die Lehrkräfte kommen hierbei zwangsläufig mit allen Kindern in der Einrichtung in Kontakt.  

• Die Kinder besuchen die Grundschule in Begleitung mit ihren Erziehrinnen. 

Alle Kinder sind daran beteiligt, wenn z. B. mit Schulklassen gemeinsame Projekte durchgeführt werden. Für Kinder, deren Einschulung ansteht, sind Schulbesuche wichtig, um den neuen Lebensraum Schule und die neue Bezugspersonen frühzeitig kennen zu lernen. In Absprache mit der Schule besteht die Möglichkeit, dass Lehrkräfte speziell für diese Kinder in der Schule spielerisch gestaltete Unterrichtseinheiten anbieten oder einen Vorkurs durchführen oder Erzieherinnen die Kinder bei Aktionen im Rahmen der Schuleinschreibung begleiten (z.B. Einschreibungstag, Schnuppertag, Schul- bzw. Unterrichtsspiel) 

• Erzieherinnen besuchen die Grundschule, um Partnerinstitution Grundschule näher kennen zu lernen bzw. Schulunterricht zu hospitieren. Im Rahmen der Unterrichtshospitation können sie zugleich ihre „ehemaligen“ Kinder erleben und sehen, wie es ihnen in der Schule ergeht. Diese Eindrücke geben eine wichtige Rückmeldung an das pädagogische Personal. 

Fachgespräche, in denen sich Kindertageseinrichtung und Grundschule über einzelne Kinder namentlich und vertieft austauschen, finden in der Regel erst im letzten Jahr vor der Einschulung statt. Zu dessen Beginn werden alle Eltern auf dem Einschulungselternabend und im Einzelgespräch um ihre Einwilligung ersucht, solche Fachgespräche bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern führen zu dürfen. Bei Kindern, die an einem Vorkurs teilnehmen, erfolgt das Einwilligungsverfahren in der Regel bereits im Jahr vorher 

5.3 Zusammenarbeit mit der Pfarrei

Da wir ein Katholischer Kindergarten sind, ist es uns ein großes Anliegen bei den Kindern ein christliches Grundverständnis zu wecken. In Zusammenarbeit mit interessierten Eltern, dem Pfarrer und dem Pastoralassistenten gestalten wir zu verschiedenen Kirchenfesten im Jahreskreislauf Kindergottesdienste, bei denen auch unsere Kinder mitwirken. Auf einfache und kindgemäße Weise werden so verschiedene Themen, wie beispielsweise „Miteinander leben“, „Unsere Welt- Ein Geschenk Gottes“  etc. mit den Kindern erarbeitet und so gedanklich vertieft. 

5.4 Öffnung nach Außen

In diesem Zusammenhang möchten wir auch das Dorf und die umliegende Umgebung gemeinsam mit den Kindern erschließen und unsere Arbeit für die Öffentlichkeit erkennbar und erlebbar machen. Wir führen mit den Kindern verschiedene Erkundungsgänge durch (Besuche beim Bauern, Feuerwehr, kranke und bettlägerige Menschen, Seniorenkreis, Ausflüge ins Theater, Weihnachtsmarkt, behinderte Kinder in Sondereinrichtungen etc.)

Regelmäßig werden wichtige Informationen im Pfarrbrief, im Amtsblatt oder im kindergarten- eigenen Elternbrief herausgegeben ( z. B. Anmeldewoche).

Auch feiern wir verschiedene Feste, machen einen „Tag der offenen Tür“  oder veranstalten Basare, um so das Interesse bei der Öffentlichkeit zu erwecken, unsere Arbeit präsent zu machen und durch den Verkauf von selbstgemachten Kleinigkeiten Einnahmen zu erzielen, um so wieder neue Bücher oder pädagogisch wertvolles Spielmaterial für unsere Kinder erwerben zu können. 

VI. Schulkindbetreuung 

Die Kinder werden bei uns nach der Schule (bis zur 2. Klasse) pädagogisch betreut (ab 11.20 Uhr bis 14.00 Uhr bzw. bis zum Ende der Buchungszeiten). Die Hausaufgaben werden von einer Fachkraft mit ihrem Kind von 13.00 bis 14.00 Uhr zuverlässig erledigt. Die Verantwortung für den Schul- und Nachhauseweg liegt bei den Eltern! Die Kinder nehmen an den geplanten Aktivitäten im Kindergarten teil und es besteht die Möglichkeit für Bewegung, Gesellschaftsspiele, Lesen, Malen, Basteln, Bauen und Rollenspielen.  

ab 11.20 Uhr:         

Freizeit für Erzählen, Spielen, Bewegung,Basteln…

ab 12.30 Uhr:         

Die Kinder essen ihre Brotzeit / erhalten auf Wunsch ein warmes Mittagessen. Getränke erhalten sie von uns / können mitgebracht werden.         

 ab13.00 – 14.00 Uhr:

Betreute Hausaufgabenzeit

Die Kinder beginnen ruhig und selbständig ihre Hausaufgaben. Die Fachkraft kontrolliert die Aufgaben und schreibt Mitteilungen für Lehrer und Eltern in das Kontaktheft. Wer  früher fertig ist, darf wieder an den Aktivitäten in der Tagesstätte teilnehmen. 

ab14.00 Uhr: 

Freizeit für Aktivitäten / Kinder gehen nach  Hause.  

Jedes Kind hat einen eigenen Arbeitsplatz, um ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Die Kinder besprechen mit der Erzieherin ihre Hausaufgaben. Die Hausaufgaben werden nach Wichtigkeit gemacht (z. B. Ausmalen von Arbeitsblättern wird zum Schluss erledigt). Die Betreuerin überprüft die Aufgaben nach der Fertigstellung auf Fehler und Sauberkeit. Die Kinder korrigieren ihre Fehler selbständig. 

Lesen, Gedichte lernen oder Lernen für eine Probearbeit wird in der Regel nicht während der Hausaufgabenbetreuung gemacht. Am Ende der Betreuung wird von der Mitarbeiterin bei Bedarf eine Mitteilung für die Eltern und / oder Lehrer in das Kontaktheft eingetragen.